Interview: Kati Ran (L.E.A.F.)

LEAF2015Mit „Lys“ hat die niederländische Musikerin Kati Ran nun den lang erwarteten ersten Longplayer ihres Bandprojekts L.E.A.F. vorgelegt. Zusammen mit dem dänischen Produzenten Christopher Juul hat sie ein zauberhaftes Folkalbum erschaffen, das den Hörer tief in die mythische Welt Skandinaviens eintauchen lässt. Im Interview verriet uns die Künstlerin mehr zum Entstehungsprozess des Albums, und offenbarte dabei auch viel Persönliches.

Du hattest Dir mit „Lys“ ja absichtlich Zeit gelassen. Jetzt am Ende ging es aber dann doch ganz schön schnell…

Das ist echt seltsam. Man hat das Gefühl, dass es ewig und ewig und ewig dauert und plötzlich realisiert man: hey, das ist eigentlich alles, was wir uns vorgenommen hatten. Natürlich hätte ich die Produktion noch länger ausdehnen können, aber dann wäre es wohl erst in zwei Jahren fertig geworden. So lange wollte ich dann doch nicht warten. Ich war einfach an einem Punkt angelangt, auch mit Christopher, wo wir gesagt haben: Jetzt! Jetzt bringen wir es zu einem Ende und veröffentlichen es. Aber dann dauert es nicht lange und es kommen einem schon wieder neue Ideen, das ist wirklich fürchterlich… [lacht]

Für uns als Hörer ist das gar nicht so fürchterlich…

Ja, ich weiß. Aber da hat man gerade etwas beendet, und dann möchte man am liebsten gleich wieder den neuen Track aufnehmen, den man gerade geschrieben hat. Auch weil die Arbeit mit Christopher so toll war. Das möchte ich hier noch einmal betonen. Ich bin so dankbar, wir sind wirklich gute Freunde. Es war nicht so wie bei manch anderen Produzenten, dass man unter Druck steht, um auf eine gemeinsame Ebene zu kommen. Christopher und ich waren zu 100% synchron, er wußte genau, was ich wollte und umgekehrt, wir waren wirklich ein super effektives Team. Das macht es jetzt auch für zukünftige Produktion einfacher. Manchmal muss man diese perfekte Kombination eben erst finden. Und Christopher ist wirklich ein „Master Mind“. Ich weiß nicht genau, was er macht. Er kriecht irgendwie in Dein Gehirn und holt das beste des Künstlers heraus. Er treibt Dich wirklich an. Ich musste sogar Operette singen, ganz hohe Töne, nur um eine weitere verborgene Gesangsschicht einfügen zu können. Er bringt Dich als Künstler wirklich dazu, über Deine Grenzen zu gehen.

leafcdlysfrontVielleicht war es auch einfach passend, das Album in Dänemark aufzunehmen? Du hast Dich ja musikalisch und auch was die Texte angeht, ziemlich dem Norden zugewandt.

Ja, die Texte sind hauptsächlich in skandinavischen Sprachen und darauf habe ich auch wirklich viel Zeit und Arbeit verwendet. Das fliegt einem holländischen Mädchen nicht von selbst zu. Aber es ist wirklich schön, nun von den Leuten aus dem Norden zu hören: „Hey, wir wissen nicht, wie Du das gemacht hast, aber Du klingst wie eine echte Skandinavierin.“ Das ist wirklich das größte Kompliment von allen. Bei der ersten EP klang es für diese Leute noch eher „niedlich“, aber inzwischen hat diese Evolution stattgefunden, für die ich wirklich in die Tiefe gehen musste, um die Sprache für mich zu finden. Aber nun klingt es auch für das nordische Publikum gut.

Sind das alles Texte aus der skandinavischen Folktradition?

Es sind zum Großteil altnordische Texte aber auch ein wenig selbst verfaste Poesie. Es ist schön, solche ursprünglichen Dinge auch selbst zu erschaffen.

Eines der Stücke hat aber einen deutschen Text. Wie kam es dazu?

Hinter dem Song steckt eine ganz spezielle Geschichte. Das ist tatsächlich der spontanste Song auf dem ganzen Album.

Erzähl.

Das Stück hatte ich zusammen mit Oliver (Oliver „SaTyr“ Pade, FAUN / FOLK NOIR) schon einmal aufgenommen, bei mir zuhause und nur mit Akustikgitarre und Hackbrett. Das müsste jetzt zwei Jahre her sein. Wir haben das Stück wirklich, wirklich geliebt. Zuerst dachten wir, wir könnten es irgendwann für FOLK NOIR verwenden, aber wie Du weißt, haben sich seitdem viele Dinge verändert. Unsere Beziehung hat geendet und ich bin nicht mehr bei FOLK NOIR. So lag das Stück sozusagen im Regal und setzte Staub an. Wir aber waren beide der Meinung, dass es eigentlich schade darum ist. Also habe ich ihn angerufen und gefragt, ob ich die Instrumentalarrangements für „Lys“ verwenden kann und er war einverstanden. Dann saß ich zusammen mit Christopher und wir haben uns entschieden, das nicht neu aufzunehmen, sondern die alten Aufnahmen zu verwenden. Damit ist sozusagen eine Zeitkapsel in dem Song eingebaut.
Christopher war es auch, der mich dazu brachte, einen Text dazu zu schreiben. Aber ich saß zuerst da und wußte nicht, wie ich anfangen sollte. Da war eine totale Schreibblockade, speziell bei diesem Song. Das Einzige, was ich wußte war, dass der Song „Fylgja“ heißen sollte. Das ist ein altnordischer Name für einen spirituellen Begleiter und das war auch so ein bißchen die Idee, die der Musik zugrundeliegt. Oliver war das für mich über die ganzen neun Jahre unserer Beziehung. Also hatte ich diesen schönen Titel, aber sonst nichts. Zuerst dachte ich an skandinavische oder englische Lyrics, wie auf dem Rest des Albums, aber mir fiel nichts ein. Letztendlich saß ich im Flugzeug, auf dem Weg nach Kopenhagen, zu den allerletzten Aufnahmen im Studio und ich war total frustriert, weil ich dachte, verdammt, jetzt bleibt es ein Instrumental. Und dann, ich weiß nicht was passiert ist… es war also ob jemand eine kleine Tür in Deinem Hirn aufmacht, vielleicht kennst Du das? Auf einmal purzelten all diese Worte aus dieser Tür, und sie waren auf Deutsch. Das hatte ich wirklich nicht erwartet. [lacht] Ich habe dann so schnell wie möglich versucht, Stift und Papier aufzutreiben, um das alles aufzuschreiben. Als ich in Kopenhagen ankam und Christopher mich am Flughafen abholte, erzählte ich ihm, was gerade passiert war und er meinte: „Ok, dann nehmen wir das jetzt sofort auf!“, weil ich so emotional aufgewühlt war. Ich bin also sozusagen aus dem Auto direkt hinters Mikro gesprungen und hab den Song gesungen, nicht mal zwei Stunden, nachdem der Flieger gelandet war.

Ein anderer Song auf dem neuen Album, „Under Nymånen“, war ja bereits auf der ersten EP enthalten. Warum hast Du Dich entschieden, das Lied erneut aufzunehmen?

Ich habe lange überlegt, aber es fühlte sich einfach richtig an, einen kleinen Teil der Vergangenheit mit in die Zukunft zu nehmen. Außerdem ist das der einzige Song, den wir wirklich bei jedem Konzert gespielt haben und viele Leute fühlen sich damit verbunden. Und der dritte Grund ist der, dass ich das Gefühl hatte, dass ich diesmal eine besseren Job abliefern kann. Als wir den Song zum ersten Mal aufgenommen hatten, wußte ich noch kaum, wie ich die schwedischen Worte aussprechen musste. Das war mehr so „nach Gefühl“. Wir haben trotzdem es trotzdem schön hinbekommen und ich mag den Song auf der EP immer noch gerne. Aber irgendwie hat L.E.A.F. sich weiter entwickelt, oder ich habe mich weiter entwickelt und bin gewachsen, und ich wollte einfach eine zeitgemäße Version davon aufnehmen.

Kati Ran live beim Castlefest 2015

Kati Ran live beim Castlefest 2015

Ich hoffe der Vergleich stört Dich nicht, aber wenn ich „Lys“ anhöre, entdecke ich einige Ähnlichkeiten zu einem von Christophers anderen Projekten, HEILUNG, vor allem, was die Klanglandschaften angeht.

Nein das stört mich gar nicht. Kai von HEILUNG ist ja auch als Gast auf dem Album zu hören. Es gibt da einen schönen Ausdruck: Wir schöpfen beide aus der gleichen Energiequelle, Kai und ich. Wir wollen beide sozusagen unsere innere Hexe beziehungsweise unseren inneren Schamanen nach vorne holen und wir orientieren uns beide dabei an der alten skandinavischen Geschichte, also ist es ziemlich leicht aus dieser gemeinsamen Energiequelle zu schöpfen. Wenn man dann noch mit dem selben Produzenten arbeitet teilt man so viel, da ist einfach eine so starke Verbindung, dass man leicht Ähnlichkeiten sehen kann. Wir hatten bei L.E.A.F. auch früher, vor allem auf der Bühne, schon immer Fell-Trommeln und Rasseln oder hölzerne Percussionsinstrumente. Ich denke auf der neuen Platte springt es einen aber mehr und direkter an.

Gibt es noch mehr Gäste auf dem Album?

Oliver ist natürlich dabei, und die Leute von EUZEN. In „Sol“ zum Beispiel hört man die Stimme von Kristian Uhre, der bei EUZEN an den Drums sitzt. Er verleiht dem Song im Geheimen ein wenig männliche Energie und Bassstimme im Mittelteil.

Was meinst Du mit „im Geheimen“?

Nun, er ist nicht wirklich nach vorne gemischt, aber man kann ihn hören. Und was den Rest von EUZEN angeht – wir sprechen da oft von der „EUZEN-Familie“. Die Bandmitglieder kamen beinahe jeden Tag mal vorbei, nur um mit uns im Studio abzuhängen und zu quatschen. Dabei kommt es dann eben ab und an zu inspirierenden Momenten. Wie gesagt, Kristian hat ein paar Vocals beigesteuert, Harald spielt eine der Gitarren bei „Ran“. Fast alle Mitglieder von EUZEN sind irgendwo an einer Stelle auf dem Album zu hören und das ist auch schön, denn es fühlt sich wirklich wie eine große Familie an.

Kommen wir noch einmal kurz zurück zu Oliver. Du hast ja schon im Vorgespräch angedeutet, dass er auf dem Album ein ganz besonderes Instrument spielt. Kannst Du mir mehr darüber erzählen?

Das ist eine Mandora, also nicht mit „l“ sondern mit „r“. [Eine hölzerne Knickhals-Laute, die zwar mit der Mandola verwandt, jedoch älter ist; Anm. d. Red.] Davon gibt es weltweit nicht viele. Die Mandora, auf der Oliver spielt, hat er in Stockholm gekauft und es ist tatsächlich das gleiche Instrument, das auf den alten HEDNINGARNA-Platten verwendet wurde. Es ist so toll, genau dieses Instrument auf dem L.E.A.F.-Album zu haben, denn diese Band war schon immer meine größte Inspiration. Das ist so cool und das Instrument hat einfach so einen besonderen Klang; Gitarren- und Mandola-Freaks flippen da wirklich aus, weil man diesen Klang von keiner anderen Laute bekommt, es ist so ein seltenes Instrument.

Mit „Klang“ gibst Du mir gleich das nächste Stichwort: Der ist ja auf dem neuen Album deutlich anders als auf der ersten CD. Für mich hat das neue Album fast ein bißchen so etwas wie einen „New Age“ – Touch.

Neiiin! [lacht] Damals in den 70ern hatten sie fürchterliche Synthesizer! Ich würde es eher mit Ambient vergleichen, speziell mit der isländischen Ambient Szene. Da werden eine Menge Klänge verwendet wie Glas oder Glocken und auch Verzerrung und Hall auf den Instrumenten. SIGUR ROS sind zum Beispiel sehr bekannt dafür. Aus dieser isländischen Musikszene habe ich auch viel Inspiration bezogen. Wenn ich an New Age denke, denke ich immer an sowas wie KITHARO. Ich denke unsere Musik ist da etwas breiter. Es ist spirituelle Musik, wenn Du so willst. Es ist wirklich ein sehr persönliches Album. Hinter jedem einzelnen Song steht eine lange Geschichte, die meist aus meiner eigenen Biographie kommt.

Kommen wir nochmal zurück zu den Instrumenten. Du hast ja schon einige erwähnt. Was habt Ihr sonst noch verwendet?

Es ist viel Hackbrett auf dem Album und auch die keltische Harfe ist fast bei jedem Song zu hören. Sie wurde von Chloe Bakker eingespielt, die einfach eine wundervolle Harfenistin ist. Und natürlich gibt es jede Menge Nyckelharpa. Außer bei „Terveh“, bei dem auch eine Violine zum Einsatz kam, ist jeder gestrichene Ton auf dem Album auf der Nyckelharpa gespielt. Das Instrument kann einfach auf so viele verschiedenen Weisen gespielt werden und bringt ganz unterschiedliche Sounds hervor, deshalb haben wir manchmal verschiedene Schichten an Nyckelharpa übereinandergelegt und viel damit rumgespielt.

Ja, das ist etwas, das Christopher gern macht.

Ja, genau [lacht]. Menchmal denkst Du, Du hörst eine weitere Gitarre, aber es ist immer noch die Nyckelharpa, nur mit einem Tape-Delay verfremdet.

Momentan ist L.E.A.F. ja ein Ein-Frau-Projekt. Weißt Du schon, wie und mit wem Du die neue Musik auf die Bühne bringen wirst?

Ich habe erst mit einer Agentur in Norwegen gesprochen, die da für mich tatsächlich „headhunting“ betreibt. Ich will für die Liveumsetzung definitiv auch mit skaniavischen Musikern zusammenarbeiten, da es für die einfacher ist, eine Verbindung mit der Art Musik aufzubauen, die ich auf die Bühne bringen will. Eigentlich will ich die Band sozusagen umziehen.

Kati Ran live beim Castlefest 2015

Kati Ran live beim Castlefest 2015

Du hattest auch mal über Pläne gesprochen, ganz nach Skandinavien auszuwandern. Sind die noch aktuell?

Ja, das ist nach wie vor eine ernsthafte Idee von mir. Deswegen habe ich gesagt, dass ich die Band umziehen will. Und es macht ja auch Sinn. Das ist der Ort, von dem ich meine Inspiration beziehe und da habe ich momentan das größte Netzwerk, was Musiker angeht. Die Metal- und Folkszene dort is so groß und sie sind alle total offen für neue Inspirationen und neue Künstler. Ob Du’s glaubst oder nicht, aber der norwegische Metal-Hammer hat mich für ein Interview angefragt.

Für L.E.A.F. ?

Ja, für L.E.A.F. Die nehmen mich da wirklich mit offenen Armen auf. Ich hatte auch schon Job-Angebote. Aber Emigration ist ein großer Schritt und mit viel administrativem Papierkram verbunden. Ich gehe das langsam und Stück für Stück an, aber es verfestigt sich doch immer mehr.

Weißt Du schon, wo Du genau hin willst?

Definitiv Norwegen. Aber irgendwo nahe der schwedischen Grenze, damit ich da zum Einkaufen rüberfahren kann. Vor allem für den Alkohol. [lacht]

Zurück zu den neuen Musikern für die Band. Du hast ja auch in Holland bislang immer mit tollen Künstlern zusammengearbeitet. Chloe hast Du ja bereits erwähnt, ein anderer Name wäre zum Beispiel Fieke van den Hurk (CESAIR).

Ja, das stimmt. Aber was auch sehr wichtig für mich ist, ist dass ich mit Musikern zusammen arbeiten will, die Zeit haben. In der Vergangenheit hatte ich wirklich gute Besetzungen und dann hieß es jedesmal oft nur ein paar Monate später: „Oh, ich bin soo beschäftigt, ich habe da ja noch vier andere Projekte“ oder auch „Ich will mein Studium beenden…“ und so weiter. Deshalb lege ich diesmal großen Wert darauf, dass die Leute auch wirklich Zeit haben. Ich möchte mit Leuten arbeiten, die auch von der Musik leben wollen. Deshalb will ich auch nicht mehr mit Leuten zusammenarbeiten, die zu jung sind, weil die oft ihren Karriereweg nochmal ändern und etwas ganz anderes machen.

Diese wechselnden Besetzungen waren bestimmt nicht einfach…

Das war eine echte Herausforderung, auch für mich als Person. Aber es ist andererseits auch ein Geschenk, weil in dem ganzen Prozeß deutlich wurde, wer der eine solide Faktor in L.E.A.F. ist, und das bin ich. Ich bin ja auch die, die die Songs schreibt und die Melodien komponiert. Damit fängt alles an und hört alles auf. Wer die Lieder dann performt ist eine andere Frage. Hoffentlich wird es ein festes Lineup, aber wenn ich zum Beispiel einen zweiten Geiger anheuern muss, wenn der eine mal nicht kann, dann ist es eben so. Das Gesicht von L.E.A.F. hat sich also von einer Band eher hin zur Solokünstlerin mit Begleitmusikern gewandelt. Aber auf diese Art ist es einfach sicherer.

Wann können wir denn ungefähr damit rechnen, Dich wieder live zu sehen?

Ich habe bereits schon fantastische Anfragen bekommen, also sollte ich mich wohl besser beeilen. Da war sogar eine Anfrage als Headliner dabei, wo ich mich gefragt habe: „spinnt Ihr denn jetzt?“ [lacht] Es ist schwer solche Angebote auszuschlagen. Also selbst wenn ich mich nach der ganzen harten Arbeit mit dem Album jetzt ausruhen wollte – es wird nicht passieren. Aber ich will trotzdem, dass es auch so gut wie möglich wird. Das ist tatsächlich auch ein Tipp, den ich von WARDRUNA bekommen habe: Übereile nichts! Viele Leute wollen ihre Musik möglichst schnell auf die Bühne bringen, aber es ist besser die Show zu 120% perfekt zu machen als wenn man es übereilt und dann weniger geben kann. Ich werde versuchen, den Mittelweg zu gehen

Wir freuen uns schon auf die Live-Premiere und vielen Dank für das ausführliche Interview!



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Florian Hessler

Über Florian Hessler

Archäologe, Historiker und freier Journalist (u.a. Zillo Medieval, Sonic Seducer, Miroque, Metal-District, Piranha) floh.hessler(at)schubladenfrei.de
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