{"id":7330,"date":"2016-12-06T01:19:29","date_gmt":"2016-12-06T00:19:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/?p=7330"},"modified":"2016-12-06T01:40:54","modified_gmt":"2016-12-06T00:40:54","slug":"the-dolmen-nuada-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/aktuelles\/the-dolmen-nuada-cd-review\/","title":{"rendered":"THE DOLMEN &#8211; \u201eNuada\u201d (CD-Review)"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Dolmen-Nuada-Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-7331 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Dolmen-Nuada-Cover-300x300.jpg\" alt=\"the-dolmen-nuada-cover\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Dolmen-Nuada-Cover-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Dolmen-Nuada-Cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Dolmen-Nuada-Cover.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\">Wo sind eigentlich die Piraten hin? K\u00f6nnen Briten Americana-Folkrock? Und taugt das als Soundtrack f\u00fcr einen mythischen Keltenk\u00f6nig? Fragen \u00fcber Fragen&#8230; Unsere Rezension des neuen THE DOLMEN &#8211; Albums versucht, sie zu beantworten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\">Wie man aus dem einleitenden Teaser schon entnehmen kann, bekommt man mit der neuesten Studioproduktion aus dem Hause <a href=\"http:\/\/www.thedolmen.com\" target=\"_blank\">THE DOLMEN<\/a> klanglich nicht ganz das, was man von dem britischen Quintett eigentlich sonst gewohnt ist. Schon beim ersten Abspielen des Albums wird schnell klar, dass die keltische Tradition und die salzwassergetr\u00e4nkten Piratensegel diesmal weitgehend \u00fcber Bord geworfen wurden. Ja man k\u00f6nnte fast soweit gehen, zu sagen, dass gleich das ganze Schiff eingetauscht wurde \u2013 und zwar gegen ein paar staubige Cowboystiefel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"de-DE\">W\u00e4hrend es sich beim Opener \u201eLost Realms\u201c noch nicht ganz so stark bemerkbar macht, verbreitet schon die Gitarre beim folgenden \u201eThe Gaffa\u201c, trotz der keltisch angehauchten Melodie, eindeutiges Americana-Feeling. Beim dritten Track, dem rockigen \u201eThe Devil&#8217;s a Cheapster\u201c schleicht sich stellenweise sogar das Gef\u00fchl ein, man h\u00e4tte eine Scheibe von TITO &amp; TARANTULA im CD-Player. Das endg\u00fcltige Pr\u00e4rie-Feeling bekommt man dann sp\u00e4testens bei \u201eI&#8217;m Alone\u201c: Akustikgitarre und Mundharmonika beschw\u00f6ren sofort Lagerfeuerromantik herauf \u2013 der Song w\u00e4re in keinem Western-Soundtrack fehl am Platz. (Herr Tarantino, lesen Sie mit?) Hier ist zum ersten Mal auf dem Album dann endlich auch Basserin <\/span>Kayleigh Marchant an den Vocals zu vernehmen. Wie immer ein H\u00f6rgenuss, wenn sie auch f\u00fcr meinen Geschmack bei dem Track fast ein wenig zu sch\u00f6n singt. Ein wenig mehr Kratzen in der Stimme, wie etwa beim ebenfalls von ihr gesungenen \u201eDevil&#8217;s Kind\u201c, h\u00e4tte mir hier (noch) besser gefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man k\u00f6nnte jetzt weiter die Songs einen nach dem anderen abarbeiten, doch w\u00e4re dies m\u00fc\u00dfig. Zum Einen sollte der geneigte Leser mit dem bisher Gesagten eine ganz gute Idee davon bekommen, wohin das Schiff steuert oder vielmehr der Gaul reitet, zum Anderen soll der potentielle H\u00f6rer ja auch noch die Chance haben, eigene Entdeckungen zu machen. Und die zu machen lohnt sich! \u201eNuada\u201c ist, das sei an dieser Stelle vor allem f\u00fcr ob des bisher gelesenen eventuell zweifelnde THE DOLMEN \u2013 Fans gesagt, ein wirklich b\u00e4renstarkes Album mit vielen Songs, die geh\u00f6riges Hitpotential aufweisen. Denn auch wenn hier betont wird, dass die Band altbekannte Pfade verl\u00e4sst \u2013 ganz so fremd sind die ja gar nicht: Bereits auf seinem Soloalbum \u201eCrow Dance\u201c erforschte S\u00e4nger Taloch seine indianischen Wurzeln. Und bei allen Ausfl\u00fcgen in die ferne Pr\u00e4rie klingen THE DOLMEN auch auf der neuen Scheibe immer noch wie THE DOLMEN. Talochs pr\u00e4gnantes Organ, Kayleighs treibender Bass und vor herber Erotik knisternde Stimme, Anjas virtuose Fl\u00f6tent\u00f6ne und das rhythmisch-pr\u00e4zise Uhrwerk von Drummer Chris dr\u00fccken auch dem neuesten Werk der Engl\u00e4nder ihren unverwechselbaren Stempel auf. Falls jetzt jemand zu recht bemerkt, dass bei der Aufz\u00e4hlung jemand fehlt, so hat das nur den einen Grund, dass die Person es f\u00fcr mich in diesem Fall verdient hat, gesondert erw\u00e4hnt zu werden. Josh Elliott hat mit dem, was er hier abgeliefert hat, in meinen Augen (respektive Ohren) seine Anwartschaft auf die Aufnahme in die Riege der Gitarreng\u00f6tter deutlich bekr\u00e4ftigt. Da ziehe ich glatt meinen Cowboyhut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einzige Frage, die f\u00fcr mich offen bleibt, ist, warum das Album ausgerechnet nach dem legend\u00e4ren K\u00f6nig der Tuatha D\u00e9 Danann aus dem irischen Gr\u00fcndungsmythos benannt ist, zumal der Titeltrack des Albums nicht nur an die vorletzte Stelle gesetzt wurde, sondern auch nicht besonders keltisch klingt. Folgt man S\u00e4nger Taloch, so hat sich der rote Faden des Albums, n\u00e4mlich der Fokus auf \u201e<i>Geister und Wesen, die die Menschheit seit tausenden von Jahren begleiten, die jedoch so weit entfernt und fantastisch sind, dass der Durchschnittsmensch ihre Realit\u00e4t gar nicht wahrnehmen kann<\/i>\u201c, erst w\u00e4hrend des fortgeschrittenen Songwriting-Prozesses herauskristallisiert. Nun gut, dann h\u00e4tte ich dem Album vielleicht einen anderen Titel verpasst, aber das ist Interpretationssache und tut vor allem dem H\u00f6rgenuss keinen Abbruch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: Eine der herausragendsten Ver\u00f6ffentlichungen des ausgehenden Jahres. Da freut man sich schon, die Band mit den neuen Songs bei der Castlefest-Winter-Edition am 17. Dezember live zu erleben. Ab dann gibt es das Album auch f\u00fcr alle die, die es sich nicht schon durch eine fr\u00fche Vorbestellung jetzt schon gesichert haben, ganz regul\u00e4r k\u00e4uflich zu erwerben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Tracklist:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\">1. Lost Realms<br \/>\n2. The Gaffa<br \/>\n3. The Devil&#8217;s a Cheapster<br \/>\n4. I\u2019m Alone<br \/>\n5. Godless<br \/>\n6. Fire in the Heart<br \/>\n7. Devil&#8217;s Kind<br \/>\n8. Blood Thirsty Queen<br \/>\n9. Echoes<br \/>\n10. Azazel\u2019s Serpent<br \/>\n11. Crimson Tears<br \/>\n12. Free Will<br \/>\n13. Invite me In<br \/>\n14. Nuada<br \/>\n15. Past and Present<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo sind eigentlich die Piraten hin? K\u00f6nnen Briten Americana-Folkrock? Und taugt das als Soundtrack f\u00fcr einen mythischen Keltenk\u00f6nig? 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