{"id":7200,"date":"2016-10-03T00:09:57","date_gmt":"2016-10-02T22:09:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/?p=7200"},"modified":"2016-10-03T12:27:05","modified_gmt":"2016-10-03T10:27:05","slug":"interview-jannike-schubert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/aktuelles\/interview-jannike-schubert\/","title":{"rendered":"Interview &#8211; Jannike Schubert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-c-Robin-Kater1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-7207 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-c-Robin-Kater1-268x300.jpg\" alt=\"jannike-schubert-c-robin-kater\" width=\"268\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-c-Robin-Kater1-268x300.jpg 268w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-c-Robin-Kater1.jpg 637w\" sizes=\"(max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a>In der Rolle der Rolle der tragisch jung verstorbenen deutschen Schlager-\/Chanson-S\u00e4ngerin ALEXANDRA feiert Jannike Schubert bereits in der dritten Spielzeit gro\u00dfe Erfolge am Eisenacher Landestheater. Im November gastiert das Zwei-Personen-St\u00fcck im renommierten Berliner Admiralspalast. Wir trafen uns mit der Schauspielerin am idyllischen Zehlendorfer Schlachtensee und sprachen mit Ihr \u00fcber die Rolle und die Person Alexandras.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>SLF: Wie kam es denn eigentlich zu \u201eIllusionen &#8211; Alexandras Leben\u201c? Das St\u00fcck ist ja relativ neu.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>JS: Wie meinst Du das jetzt? Wie ich zu Alexandra kam oder wie das St\u00fcck entstanden ist?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beides. Soweit ich gelesen habe, hattest Du Dich ja schon vorher mit der Person Alexandras besch\u00e4ftigt beziehungsweise hattest Ber\u00fchrung mit dem Stoff.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Also&#8230; im Prinzip ist es so passiert, dass ich auf der Suche nach einem Solost\u00fcck f\u00fcr mich war. Genauer gesagt nach etwas f\u00fcr einen Soloabend mit Musik. Ich habe dann zuf\u00e4llig eine Inszenierung von \u201eDie Leiden des jungen Werther\u201c gesehen, in der eines von Alexandras Liedern verwendet wurde. Das hat mich irgendwie sehr ber\u00fchrt. Dann hab ich sie mit einem Kollegen zusammen gegoogelt &#8211; das war der Tag vor meinem Geburtstag, das wei\u00df ich noch &#8211; und als wir das Bild gesehen haben, sagte er auf einmal: Das bist doch Du mit kurzen Haaren. Ich dachte im ersten Moment: Was geht denn jetzt ab? Als ich dann nach mehr Musik gesucht habe, war ich von den Texten total ber\u00fchrt &#8211; ohne im ersten Moment zu wissen, dass sie die gr\u00f6\u00dftenteils selbst geschrieben hat. <\/em><br \/>\n<em>Ein paar Tage sp\u00e4ter war ich dann bei einem befreundeten Regisseur, den ich wirklich sehr sch\u00e4tze und habe mit seinem damaligen Mann gesprochen und gemeint, Mensch, ich brauche ein Solost\u00fcck, irgend so etwas wie Alexandra. Da meinte er pl\u00f6tzlich: Du, der Lars hat ein St\u00fcck \u00fcber Alexandra geschrieben. So. Er hatte das damals f\u00fcr den Chansonabend einer Kollegin geschrieben, also ihr so ein paar biographische Sprechtexte reingeschrieben, um den musikalischen Abend rund zu machen. Er hat es dann noch einmal \u00fcberarbeitet, als Theaterfassung und meine Regisseurin und Dramaturgin haben es dann auch noch einmal \u00fcberarbeitet und so ist der Abend entstanden, den wir jetzt haben.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das hei\u00dft das St\u00fcck wurde also mehr oder weniger genau auf Dich zugeschnitten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich w\u00fcrde mal sagen, ja, von meiner Dramaturgin. Was zum Beispiel vorher nicht drin war war der zweite Teil &#8211; darf ich das \u00fcberhaupt verraten? Na, ich mach es einfach mal: Der zweite Teil beginnt mit einer Art Konzert von Alexandra. Also die erste halbe Stunde davon sind nur Lieder. Das war eben die Idee der Dramaturgin und der Regisseurin auch, und das haben sie dann auch speziell f\u00fcr mich gemacht, glaube ich&#8230; also, behaupte ich einfach mal.<\/em> [lacht]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Du hast ja bereits von den Texten gesprochen und davon, dass Alexandra die meisten davon selbst geschrieben hat. Siehst Du Alexandra als Schlagers\u00e4ngerin im heutigen Sinn?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nein. Alexandra selbst hat ein tolles Interview dazu gegeben. Da sprach der Radiomoderator von einem Schlager-Lied und sie meinte dazu: \u201eOb das ein Schlager wird, das werden wir sehen. Es ist einfach ein sch\u00f6nes Lied.\u201c Der Begriff \u201eSchlager\u201c bedeutete damals soviel wie heute \u201eHit\u201c. Was der Schlager heute ist, ist ja etwas ganz anderes. Wenn man sie mit jemandem von heute vergleichen will, w\u00fcrde ich sagen sie ist jemand wie Reinhard Mey. Der ist ja auch kein Schlagers\u00e4nger, sondern er ist Liedermacher. Ich w\u00fcrde sie als Chanson-S\u00e4ngerin und Liedermacherin sehen. Das war ihr auch selbst sehr wichtig und ich finde, das stimmt auch. Schlager w\u00fcrde ich mit ihr wirklich nur in der alten Bedeutung in Verbindung bringen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was verbindet Dich pers\u00f6nlich mit Alexandra?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Viel. Ich habe mich wirklich ziemlich erschreckt, als ich ihre Biographie gelesen habe, weil ich mich so sehr wiederentdeckt habe in vielen Dingen. Ich glaube sie hatte einen sehr gro\u00dfen Hang zum Drama und zur Melancholie, was ich von mir auch kenne. Und da gibt es noch viele kleine private Dinge, die ich an dieser Stelle jetzt vielleicht auch nicht unbedingt ausplaudern muss. Aber mich verbindet schon viel mit ihr. Vor allem auch diese Bedeutung, die sie dem Text beimisst, was sie damit r\u00fcber bringen will&#8230; sie macht nicht nur Musik, sondern sie hat eine Message in dem was sie singt. In diese Texte und Emotionen kann ich mich sehr gut rein empfinden. Ich habe eigentlich zu jedem einzelnen Lied, das ich an diesem Abend singe, meine eigene pers\u00f6nliche Verbindung. Allerdings bin ich &#8211; ein Gl\u00fcck &#8211; \u00e4lter als 27.<\/em> [lacht] <em>Das einzige, was sie hat, das ich nicht habe &#8211; obwohl, das darf ich gar nicht sagen&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Raus damit!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Naja, sie hat diese unheimliche Disziplin, beinahe bis zum Erbrechen. Also, dass sie alles vorbereitet bis ins kleinste Detail. Ich bin auch sehr diszipliniert, das war ich bei der Vorbereitung dieses St\u00fccks auch, aber ich habe nicht dieses \u00fcberambitionierte \u201eIch-mache-alle-Leute-verr\u00fcckt-und-schlie\u00dfe-mich-in-mein-Zimmer-ein-bis-der-Ton-perfekt-sitzt\u201c. Ein Gl\u00fcck, w\u00fcrde ich sagen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Man kann nat\u00fcrlich alles \u00fcbertreiben. Hast Du Dich in der Vorbereitung auch mit den Verschw\u00f6rungstheorien um ihren Tod besch\u00e4ftigt? Wie stehst Du dazu?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich wei\u00df von Lars, dass er, als er das St\u00fcck geschrieben hat, mit dem Biographen von Alexandra in Kontakt war. Und der ist der festen \u00dcberzeugung, dass da auf jeden Fall etwas dran ist und dass es eine Verschw\u00f6rung gibt. In welche Richtung hat er glaube ich jetzt nicht so genau gesagt, worauf Lars dann auch zu mir meinte, das m\u00fcsse man vielleicht eher mit Vorsicht genie\u00dfen. Aber ich glaube auf jeden Fall, dass da irgendetwas nicht gestimmt hat.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es gibt ja das Ger\u00fccht, sie sei Agentin gewesen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ja, man sagt, dass sie russische Spionin war und irgendwas mit dem KGB zu tun hatte. Ich wei\u00dft jetzt nicht, ob das unbedingt Mord war, aber wenn man sich die Dinge so anschaut&#8230; es gibt ja einfach auch Fakten: Sie wollte eigentlich im Sarg begraben werden und wurde dann einfach verbrannt. In die Leichenhalle, in der sie lag, wurde in der selben Nacht eingebrochen. Das Auto, was sp\u00e4ter auftauchte, war nicht das Auto mit dem sie tats\u00e4chlich gefahren ist. Sie hat wirklich am Tag davor ihr Testament gemacht und erst ein paar Wochen vorher ein Doppelgrab gekauft. Ob sie eine Vorahnung hatte, ob es Selbstmord war &#8211; ich wei\u00df es nicht. So ganz mit rechten Dingen ist es auf jeden Fall nicht zugegangen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Also glaubst Du, dass es kein normaler Unfall war?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nein. Das glaube ich wirklich nicht. Sie hatte ja schon vor dem Unfall Probleme mit ihrem Wagen und sie war ja auch schon Wochen vorher sehr panisch und hat gesagt, sie wird verfolgt. Ich wei\u00df nicht, ob bei ihr vielleicht auch irgendwas nicht ganz in Ordnung war. Vielleicht war es auch ein ganz normaler Unfall, in den sie sich rein getrieben hat, weil sie eben panisch war und dadurch nicht ganz auf der H\u00f6he. Aber so ganz mit rechten Dingen ist das nicht zugegangen, also das ist meine pers\u00f6nliche Meinung.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_7202\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7202\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7202 size-medium\" src=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-1-300x200.jpg\" alt=\"Jannike Schubert - (c) Robin Kater\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Jannike-Schubert-1.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7202\" class=\"wp-caption-text\">Jannike Schubert &#8211; (c) Robin Kater<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kommen wir wieder zur\u00fcck zum St\u00fcck. Es ist ja schon jetzt ein ziemlicher Erfolg geworden. H\u00e4ttest Du vorher damit gerechnet?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nein. Die einzige Person, die im Vorfeld damit gerechnet hat, war meine Mutter. Sie hat zu mir gesagt: pass auf, das wird die Rolle Deines Lebens, Du wirst in zehn Jahren noch Alexandra spielen. Ich hatte schon gedacht, dass es gut ankommen w\u00fcrde, ich habe es ja selbst dem Intendanten vorgeschlagen. Er hat dann gesagt, dass er das macht. Ich hatte es vorher noch anderen Leuten vorgeschlagen, die meinten alle, das interessiert keinen Menschen. Aber ich wusste, dass es Leute gibt, die es interessiert, dessen war ich mir sicher. Und ich wusste auch, dass das ein besonderes St\u00fcck f\u00fcr mich wird. Als die Premiere dann ausverkauft war, was bei einem Solost\u00fcck bei uns vorher so gut wie nie der Fall war, war ich dann schon \u00fcberrascht. Und dass es am Ende so ein Erfolg wird, dass wir jetzt damit im Admiralspalast sind, damit h\u00e4tte ich nie im Leben gerechnet. Nie und nimmer! Und wir sind damit in Eisenach und Meiningen ja jetzt auch schon in der dritten Spielzeit. Normalerweise l\u00e4uft ein St\u00fcck eine Spielzeit und dann, vielleicht, noch eine zweite. Wir sind jetzt in der dritten und es werden immer noch gut Tickets verkauft. Es kommen wirklich Busse-weise Leute.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu der Voraussage Deiner Mutter muss ich jetzt noch einmal kurz nachhaken. W\u00e4re es f\u00fcr Dich eigentlich ok, die Rolle in zehn Jahren immer noch zu spielen? W\u00fcrdest Du das gut finden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Gute Frage&#8230; Wirklich gute Frage!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die hatte ich mir \u00fcbrigens nicht aufgeschrieben. Ist mir gerade so eingefallen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das ist wirklich witzig. Ich habe gerade heute mit meinem Bruder dar\u00fcber gesprochen. Wir haben eine Kollegin, die seit zehn Jahren Sally Bowles <\/em>[Rolle aus dem Musical \u201eCabaret\u201c, Anm. d. Red.]<em> im Tipi am Kanzleramt spielt. Und da habe ich gesagt: zehn Jahre &#8211; never ever! Aber sagen wir mal, wenn es nicht ausschlie\u00dflich diese Rolle w\u00e4re, dann ja. Ausschlie\u00dflich Alexandra f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre, das w\u00e4re mein k\u00fcnstlerischer Tod. Aber ich h\u00e4tte auch nichts dagegen, wenn man mich in drei\u00dfig Jahren noch mit der Rolle in Verbindung bringt. Weil ich finde, uns ist da etwas wirklich Gutes gelungen und es ist auch etwas, was mir sehr nahe liegt und wozu ich auch stehe, damit habe ich kein Problem. Ich w\u00fcrde sie auch noch spielen in zehn Jahren, aber ich glaube, da w\u00e4re ich einfach ein bisschen zu alt, mit Anfang 40 jemanden zu spielen, der mit Ende 20 gestorben ist. Aber wer wei\u00df&#8230;<\/em> [lacht]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sag niemals nie. Wie kam es denn eigentlich dazu, dass Ihr mit dem St\u00fcck jetzt im Admiralspalast seid?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>In einer Vorstellung, die wir hatten, sa\u00df ein Produzent. Der kannte meinen Pianisten, Franz Fischer, schon vorher und der hat das Ding gesehen und gesagt: das m\u00fcssen wir gro\u00df raus bringen. Er hat dann gleich beim Admiralspalast angefragt und m\u00f6chte es auch gerne noch in andere H\u00e4user bringen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das mit dem Admiralspalast ist also keine einmalige Sache, sondern es wird weitergehen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ja.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Na, dazu kann man nur herzlich gratulieren!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dankesch\u00f6n.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aber f\u00fcr Dich als Berlinerin ist der Admiralspalast doch bestimmt erst mal etwas besonderes. Was bedeutet es Dir, jetzt in Deiner Heimatstadt auf so einer gro\u00dfen B\u00fchne zu stehen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Alles. Es bedeutet mir alles. Als ich Berlin verlassen habe, war es mein Wunsch, mein gro\u00dfer, gro\u00dfer Wunsch, einmal in Berlin auf einem Plakat an einer Litfa\u00dfs\u00e4ule zu h\u00e4ngen und einmal in Berlin aufzutreten, wo mich Freunde und Familie sehen k\u00f6nnen. Dass ich das \u201ejetzt\u201c schon erreicht habe, so schnell und so fr\u00fch und zu einer Zeit, in der ich noch gar nicht damit gerechnet habe, damit ist wirklich mein gr\u00f6\u00dfter Wunsch in Erf\u00fcllung gegangen. Und ich hatte auch immer gedacht, wenn, dann werde ich vielleicht mit einem St\u00fcck oder Musical hier sein, in dem ich eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spiele. Aber dass es mein Solost\u00fcck ist, das h\u00e4tte ich nie gedacht. Ich habe auch nicht gedacht, als der Admiralspalast im Gespr\u00e4ch war&#8230; also ich hatte gedacht, wir gehen ins Studio, wo ungef\u00e4hr 400 Pl\u00e4tze sind. Ich wusste nicht, dass wir ins gro\u00dfe Haus gehen. Mich hat fast der Schlag getroffen. Ich versuche auch jetzt, das immer ein bisschen beiseite zu schieben, denn wenn ich jetzt schon daran denke, dass ich in zwei bis drei Monaten vor was wei\u00df ich wie vielen Leuten auf dieser B\u00fchne stehen darf, dann ist das schon \u00fcberw\u00e4ltigend. Ich meine, es ist der Admiralspalast, der ist jedem Berliner ein Begriff. Das ist nicht das kleine Theater um die Ecke. Aber ich denke, es ist wie mit allen gro\u00dfen Dingen, auf die man hin arbeitet: Wenn die dann passieren, dann ist man erst mal so&#8230; aha? Ich realisiere das noch nicht. H\u00e4ttest Du mich vor zwei Jahren gefragt, ob ich mal im Admiralspalast spielen will, h\u00e4tte ich gesagt: oh mein Gott, bitte ja! Und jetzt ist es einfach so. Irgendwie unwirklich&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir dr\u00fccken die Daumen und freuen uns schon sehr auf die Vorstellung! Danke f\u00fcr das nette Interview!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich habe zu danken.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>Illusionen \u2013 Alexandras Leben<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #339966;\"><strong>24.11.2016, 20:00<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #339966;\"><strong>Berlin, Admiralspalast<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8211; <a href=\"http:\/\/www.ticketmaster.de\/event\/illusionen-alexandras-leben-tickets\/175403?language=de-de&amp;brand=de_me_admiralspalast&amp;camefrom=de_va_mehr\" target=\"_blank\">Tickets<\/a> &#8211;\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Rolle der Rolle der tragisch jung verstorbenen deutschen Schlager-\/Chanson-S\u00e4ngerin ALEXANDRA feiert Jannike Schubert bereits in der dritten Spielzeit gro\u00dfe Erfolge am Eisenacher Landestheater. 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