{"id":7137,"date":"2016-08-12T00:49:26","date_gmt":"2016-08-11T22:49:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/?p=7137"},"modified":"2016-08-12T00:51:56","modified_gmt":"2016-08-11T22:51:56","slug":"logars-diary-book-iii-at-the-crossroads-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/gehoert\/musik\/logars-diary-book-iii-at-the-crossroads-cd-review\/","title":{"rendered":"LOGAR\u2019S DIARY \u2013 \u201eBook III: At the Crossroads\u201d (CD-Review)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-7138 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3-300x300.jpg\" alt=\"Cover Book 3\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cover-Book-3.jpg 1400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zehn lange Jahre hat es gedauert, bis die Berliner Power Metal Band LOGAR\u2019S DIARY nun endlich das dritte Album ihres Konzeptzyklus um den Magier Logar ver\u00f6ffentlichen. Da f\u00fchlt man sich glatt an einen gewissen amerikanischen Fantasy-Schriftsteller erinnert. Anders als dieser hatten LOGAR\u2019S DIARY allerdings nicht die Enschuldigung, sich mal eben um das Script einer erfolgreichen TV-Adaption des eigenen Werks k\u00fcmmern zu m\u00fcssen. Wir verraten, warum man den Berlinern die lange Wartezeit beim H\u00f6ren dennoch verzeiht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vergleich mit George R. R. Martin ist in diesem Fall gar nicht so weit her geholt, denn genau wie der Erfolgsautor erz\u00e4hlen auch LOGAR\u2019S DIARY eine fortlaufende Fantasy-Geschichte, die im Universum des Rollenspielsystems \u201eEarthdawn\u201c angesiedelt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den bereits gefallen Schlagworten d\u00fcrfte inzwischen auch allen, die die Band bisher noch nicht kennen, klar sein, wohin der musikalische Hase l\u00e4uft: FREEDOM CALL, RHAPSODY, ICED EARTH &amp; Co lassen gr\u00fc\u00dfen. Doch damit ist nur der grobe Rahmen abgesteckt, denn das Hauptstadt-Sextett geht schon immer durchaus eigenst\u00e4ndig zu Werke. Auf der neuen Scheibe ist das sogar noch einen Tick mehr sp\u00fcrbar als auf den beiden Vorg\u00e4ngern. Vor allem f\u00e4llt auf, dass die Jungs in manchen Passagen ein wenig h\u00e4rter geworden sind. Aber auch d\u00fcsterer klingt es zum Teil, was Logar da so in sein drittes Tagebuch schreibt. Teile eines Songs wie \u201eHunt\u201c w\u00e4ren auch auf einem Gothic-Metal-Album nicht unbedingt fehl am Platz. \u00dcberhaupt dominiert die Abwechslung. Leise, vom Klavier getragene Stellen und melodi\u00f6se, hymnische Parts wechseln mit flirrenden Gitarrenl\u00e4ufen, donnerndem Doublebass-Gewitter und nackenmuskelstrapazierenden Riffs. Jetzt muss mann nur noch einen S\u00e4nger haben, der auch in der Lage ist, das stimmlich und technisch umzusetzen. Hagen Hirschmann kann es. Von clean zu Growls zu Screams, manchmal in ein und demselben Song, und man mag ihm dabei immer gerne zuh\u00f6ren. Respekt, das schaffen wirklich sehr wenige, zumal noch in dieser Qualit\u00e4t. Duett kann er \u00fcbrigens auch, wie die Ballade \u201e<em>Pour The Past On Us<\/em>\u201c zusammen mit der S\u00e4ngerin Sofia Licanin beweist. Zus\u00e4tzliche Gastmusiker auf der Scheibe sind Julian M\u00fcsseler (Gitarrensolo bei \u201eIntruded Me\u201c) und, wie Gitarrist Steven Schubert es formuliert, \u201eviele Menschen f\u00fcr Shouts und Ch\u00f6re\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man, zus\u00e4tzlich zu den schon genannten, weitere \u00fcbliche Schubladen bem\u00fchen wollte, w\u00e4re es durchaus legitim, dem Album das Prog-Rock-Etikett aufzukleben, genauso wie man f\u00fcr Songs wie \u201eReturn To Bartertown\u201c RUNNING WILD- oder \u201eKratas- City Of Thieves\u201c und \u201eThe Rage In Me\u201c KING DIAMOND-Vergleiche anstellen k\u00f6nnte. Alles m\u00fc\u00dfig. Wir vergeben das schubladenfreie Pr\u00e4dikat: rockt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Ende bleibt eigentlich, um den Bogen zum anf\u00e4nglichen Vergleich zu schlagen, nur der fromme Wunsch, dass wir, anders beim Sch\u00f6pfer von \u201eA Song of Ice and Fire\u201c, bei dem einige schwarzhumorige Fans schon sein Ableben vor Fertigstellung des Romanzyklus prognostizieren, nun nicht wieder eine halbe Ewigkeit auf \u201eBook IV warten m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tracklist:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Foreshadow<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Dreaming Wide Awake<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hunt<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Return To Bartertown<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Pour The Past On Us<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Kratas &#8211; City Of Thieves<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">The Broken Me<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">The Intruded Me<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">The Rage In Me<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Raiders Of The Twilight Peaks<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Waking Wide Asleep<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ad Trivium<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Zehn lange Jahre hat es gedauert, bis die Berliner Power Metal Band LOGAR\u2019S DIARY nun endlich das dritte Album ihres Konzeptzyklus um den Magier Logar ver\u00f6ffentlichen. 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