{"id":6069,"date":"2012-06-12T16:53:36","date_gmt":"2012-06-12T14:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/?p=6069"},"modified":"2015-06-29T17:55:19","modified_gmt":"2015-06-29T15:55:19","slug":"habanot-nechama-juedisches-museum-berlin-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schubladenfrei.com\/cms\/aktuelles\/habanot-nechama-juedisches-museum-berlin-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Habanot Nechama &#8211; J\u00fcdisches Museum, Berlin (Konzertbericht)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/132638198@N02\/19076012700\/in\/dateposted-public\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/farm1.staticflickr.com\/486\/19076012700_a50f96402a_z.jpg\" alt=\"Habanot Nechema\" width=\"640\" height=\"480\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Trio <a href=\"http:\/\/www.laviola.de\/LAVIOLA_reloaded\/Habanot.html\" target=\"_blank\">HABANOT NECHAMA<\/a> aus Israel verbindet drei h\u00f6chst unterschiedliche K\u00fcnstlerinnen. Zur Er\u00f6ffnung des diesj\u00e4hrigen Kultursommers konnte man die drei Damen vor einigen Tagen im J\u00fcdischen Museum Berlin erleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch jenseits ihrer Band sind die drei Damen Karolina Avratz, Yael Deckelbaum und Dana Adini in ihrem Heimatland l\u00e4ngst keine unbeschriebenen Bl\u00e4tter mehr. W\u00e4hrend Avratz als Israels Soul-Diva gilt, und bereits mit Acts wie ERYKAH BADU, THE BLACK EYED PEAS oder LAURYN HILL zusammenarbeitete, ist Yael Deckelbaum mit ihrer Band YAEL &amp; THE PALM TREES bereits lange Jahre als Folks\u00e4ngerin in Tel Aviv erfolgreich. Dana Adini dagegen erlangte wohl die gr\u00f6\u00dfte Bekanntheit durch die Rolle der Shemesh Frost in der israelischen TV-Serie \u201eHaShir Shelanu\u201c (\u201eUnser Lied\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihrem 2007er Debutalbum erreichten die drei nicht nur in Israel innerhalb von drei Wochen Gold- und wenig sp\u00e4ter Platinstatus, sondern machten in der Folge auch durch Auftritte auf diversen internationalen Festivals auf sich aufmerksam. Vergangene Woche war das Trio zur Er\u00f6ffnung des dortigen Kultursommers zu Gast am J\u00fcdischen Museum in Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Name <a href=\"http:\/\/www.laviola.de\/LAVIOLA_reloaded\/Habanot.html\" target=\"_blank\">HABANOT NECHAMA<\/a> l\u00e4sst sich in etwa mit \u201eDie Trost-Girls\u201c oder \u201eDie T\u00f6chter des Trostes\u201c \u00fcbersetzen, und beruht nach eigenen Angaben auf dem Seelenfrieden und Halt, den sie gegenseitig in ihrer gemeinsamen Arbeit finden. Diese Vertrautheit und Verbundenheit war den K\u00fcnstlerinnen auch von Anfang an anzumerken, als sie, nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung durch den stellvertretenden Direktor, das kleine Podium im Glashof des Museumsaltbaus betraten. Allein durch ihre lakonischen Kommentare zum sich in die L\u00e4nge ziehenden Stimmen der Gitarren hatten sie das Publikum sofort auf ihrer Seite. In dieser heiter-gel\u00f6sten Atmosph\u00e4re ging es den ganzen Abend \u00fcber weiter. So alberten die drei nicht nur zwischen (\u201eWas sagst Du?\u201c \u2013 \u201eNichts, ich f\u00fchr Selbstgespr\u00e4che&#8230;\u201c), sondern auch teils w\u00e4hrend der Songs auf h\u00f6chst sympathische Weise herum, ohne da\u00df dabei jedoch die Qualit\u00e4t der musikalischen Darbietung in irgendeiner Weise gelitten h\u00e4tte. Als wirklich gel\u00f6st und ausgelassen kann man auch die die Stimmung im Publikum bezeichnen. Ich hatte mir ja diesbez\u00fcglich im Vorfeld ein wenig Sorgen gemacht, immerhin h\u00e4tte der museale Rahmen, zumal in Anwesenheit des israelischen Botschafters, auch f\u00fcr eine sehr steife Atmosph\u00e4re sorgen k\u00f6nnen, aber nada! Ganz im Gegenteil, es wurde munter mitgesungen und mitgeklatscht, und im Laufe der Zeit verlie\u00dfen immer mehr Zuschauer die Sitzreihen um daneben oder dahinter zu tanzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/132638198@N02\/19257673242\/in\/dateposted-public\/\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/farm4.staticflickr.com\/3708\/19257673242_7c0c5c80b2_z.jpg\" alt=\"Habanot Nechema\" width=\"640\" height=\"480\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Musik von <a href=\"http:\/\/www.laviola.de\/LAVIOLA_reloaded\/Habanot.html\" target=\"_blank\">HABANOT NECHAMA<\/a> lebt in der Hauptsache von den Ausnahmestimmen der Protagonistinnen, die bei allen dreien zwar h\u00f6chst wandelbar sind, sich aber immer in beinahe genialer Weise erg\u00e4nzen. Besonders deutlich wurde dies nicht zuletzt immer dann, wenn aufgrund des fehlenden gemeinsamen Materials (leider gibt es bislang nach wie vor nur ein gemeinsames Album) auf zahlreiche Songs der jeweiligen Soloprojekte zur\u00fcckgegriffen wurde. Egal ob St\u00fccke wie \u201e100% Light\u201c, \u201eNeverland\u201c, \u201eSimcha Veetzev\u201c (Yael Deckelbaum), \u201eNo Blame\u201c, \u201eBring it out\u201c (Karolina Avratz) oder \u201eAlone\u201c und \u201eMost of the Time\u201c (Dana Adini), immer stand zwar die jeweilige Urheberin im Fokus, wurde jedoch durch die anderen beiden hervorragend unterst\u00fctzt. Geschah dies teilweise auch sehr dezent, verlieh es den Songs im Einzelnen doch immer noch einmal eine besondere Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kaum verwunderlich, da\u00df das Publikum von dieser Mischung nicht genug bekommen konnte und die drei am Ende des Konzerts unter tosendem Applaus f\u00fcr zwei Zugaben auf die B\u00fchne zur\u00fcckkehren mussten. \u201eEin Ze Meshane\u201c und der wohl gr\u00f6\u00dfte Hit der Band \u201eSo Far\u201c setzten schlie\u00dflich den kr\u00f6nenden Schlusspunkt unter einen wundervollen Abend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: Ganz, ganz gro\u00dfes Kino! Wenn man die Chance hat auch nur eine der Damen einmal live zu erleben, so lohnt sich ein Konzertbesuch mit Sicherheit &#8211; zu dritt sind sie in jedem Fall unschlagbar!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Setlist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Lovers<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Hakol\u2018 keshura<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Neverland<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Boei<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Bring it out<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6. I love you<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7. Kama kadosh<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">8. Oh my darling<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9. Alone<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">10. No blame<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11. Most of the time<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">12. Happiness<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13. Lies<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14. Me&#8217;a ahuz or<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">15. Simcha Veetzev<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16. Lover boy<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17. 100 % Light<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18. Ever<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">19. Flowers<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20. Ein Ze Meshane<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21. So Far<br \/>\n(Wegen mangelnder Hebr\u00e4ischkenntnisse Setlist und Schreibweisen ohne Gew\u00e4hr.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Trio HABANOT NECHAMA aus Israel verbindet drei h\u00f6chst unterschiedliche K\u00fcnstlerinnen. 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